Statistik in der Praxis am Beispiel des E-Commerce

Statistiken sind grundsätzlich eine theoretische und auch sehr trockene Angelegenheit. Nicht jedem Menschen liegt es, mit Statistiken umzugehen.  Dabei können Statistiken nahezu in jedem Geschäftsbereich helfen, zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen.

Betrachten wir beispielsweise den E-Commerce bzw. einen Onlineshop.  Nehmen wir an, es existiert ein Onlineshop, in dem der Kunde ein T-Shirt selbst gestalten kann, also eine On-Demand-Bestellung tätigen kann. Der T-Shirt Shop hat eine tägliche Besucherzahl von 1000 Usern, von denen 100 User einen Artikel in den Warenkorb legen. Aus widerum diesen 100 Usern werden 10 Bestellungen generiert. Man spricht hier von einer sogenannten Konversationsrate, die in unserem Fall bei 10% bei einem Start-Ziel-Bereich innerhalb des Warenkorbes liegt. Das ist für den Bereich T-Shirt Druck sehr wenig, so dass wir anfangen nach den Gründen zu forschen.

Nehmen wir an, dass sich bei näherer Betrachtung herausstellt, dass der überwiegende Teil der Bestellabrüche genau an der Stelle autritt, an der der Kunde die Zahlungsart auswählen soll. Unser hypotetischer Onlineshop bietet die Varianten Vorkasse, Nachnahme und Paypal an. Wir entscheiden uns dazu, ab sofort zusätzlich die Kreditkartenzahlung zu integrieren und beobachten weiterhin die Konversationsrate. Anhand dieser Vorher-Nachher-Auswertung kann im Anschluss dann eine Statistik erstellt werden, die die genaue Steigerung der Konversationsrate anhand der Integrierung der Kreditkartenzahlung belegt.